Arbeitsbedingte Belastungen durch Zeitdruck gehören zu den größten Gefahren, die von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) gemeldet werden. Ein wesentlicher Grund für Stress ist laut NGG die Unterbesetzung. Die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe sind ebenfalls erheblichen ergonomischen Risiken ausgesetzt, die mit körperlichen Belastungen verbunden sind, die durch permanentes Stehen und Gehen und Arbeiten in heißen und kalten Umgebungen sowie der Exposition gegenüber Feuchtigkeit und Feuchtigkeit verursacht werden. Die Gewerkschaften, die dem Verband der Allgemein- und Sonderbeschäftigten in Island (SGS) angeschlossen sind, haben mit SA, dem Arbeitgeberverband, einen neuen Tarifvertrag unterzeichnet, der in Kraft tritt, wenn die Gewerkschaftsmitglieder in einer Abstimmung zustimmen. Der Vertrag gilt vom 1. April 2019 bis zum 1. November 2022, d.h. für 3 Jahre und 8 Monate. Der Bundesverband der Systemgastronomie( BdS, gegründet 1988 von den Systemcaterern McDonald es Deutschland und Burger King, ist der Arbeitgeber- und Gewerbeverein der Systemcaterer. Nach Angaben des BdS hat der Verband rund 700 Mitgliedsunternehmen mit rund 100.000 Mitarbeitern in rund 2.500 Betrieben. Die Mitgliedschaft steht Franchisenehmern offen, die als unabhängige Unternehmer auftreten.

Die Mitgliedschaft ist daher von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Der BdS schätzt, dass es 60 % der Unternehmen und 80 % der Beschäftigten in der Systemgastronomie ausmacht. Die DEHOGA rechnet in den kommenden drei Jahren mit einem zunehmenden Wettbewerb in der Hotellerie, da rund 400 geplante neue Hotels mehr als 70.000 Zimmer auf einen Markt bringen werden, der bereits von Überkapazitäten geprägt ist. Der Restaurant-, Bar- und Cafébereich sieht sich laut DEHOGA zunehmender Konkurrenz durch Einzelhandelsgeschäfte und Tankstellen ausgesetzt. Der Arbeitgeberverband sieht in der Qualität des Dienstes einen Schlüssel zum Erfolg. Zwischen der NGG und den regionalen Organisationen der DEHOGA werden Tarifverträge auf sektoraler Ebene geschlossen. In 10 der 18 regionalen Organisationen der DEHOGA ist ein sogenannter OT-Status erlaubt. Der sogenannte OT-Mitgliedschaftsstatus bedeutet, dass Arbeitgeber Mitglieder der Regionalorganisation deHOGA sein können, ohne eine verbindliche Verpflichtung zu den abgeschlossenen Tarifverträgen zu haben (OT ist das Akronym für Ohne Tarifbindung). In der Gastronomie schließen NGG und BdS sektorale Vereinbarungen auf nationaler Ebene ab. Die Arbeitsbeziehungen im HORECA-Sektor zeichnen sich dadurch aus, dass die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – begrenzt ist. Während fast die Hälfte der Beschäftigten tarifgebunden sind, arbeitet nur eine kleine Minderheit der Arbeitnehmer in Betrieben, in denen ein Betriebsrat niedergelassen ist. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Arbeitsplätze klein sind und die Erwerbsbevölkerung stark fragmentiert ist.

Dies macht es für die Gewerkschaft besonders schwierig, eine nachhaltige Präsenz in einer großen Zahl von Betrieben aufzubauen. Der mit Abstand größte Arbeitgeber- und Gewerbeverein ist die DEHOGA, die kleine und mittlere Unternehmen vertritt, von denen sich in den letzten Jahren eine unbekannte, aber vermutlich wachsende Zahl entschieden hat, sich aus den sektoralen Tarifverhandlungen zurückzunehmen. Der sektorale Dialog zwischen den Verhandlungsparteien ist begrenzt und durch deutliche Unterschiede zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in einigen Kernfragen gekennzeichnet, insbesondere bei geringfügigen Teilzeitarbeitsplätzen, niedrigen Löhnen und der Einführung von Mindestlöhnen. Es besteht die Praxis, die von NGG und DEHOGA auf Bundeslaenderebene abgeschlossenen Tarifverträge (Manteltarifverträge) zu verlängern. Seit Januar 2011 wurden sechs auf Länderebene geschlossene Tarifverträge und ein regionaler Tarifvertrag zur Altersversorgung verlängert.

Ha tetszett oszd meg másokkal is:
Posted in Egyéb kategória